3. Teil «Heimat»-Trilogie
Paxmal

Drehbeginn Herbst 2020

«Paxmal» ist eine Ode ans Leben, den Tod und alles dazwischen. Der ca. 15-minütige Kurzfilm lädt zum Träumen ein und lässt den Zuschauer an einem Ereignis teilhaben, das viele von uns als unangenehm empfinden: Den Abschied von einem geliebten Menschen. «Paxmal» verpackt dieses schwierige Thema in eine multikulturelle Wundertüte, zeigt mit dem Finger bewusst nicht auf Spezifisches, sondern öffnet die Hand und konzentriert sich auf die Vielfalt des Lebens, die kulturellen Errungenschaften der Schweiz und die heilende Wirkung einer Reise. Am Ende des Films bleibt ein Lächeln und Frieden – ganz im Bewusstsein des Paxmal-Erschaffers Karl Bickel.

Heimat, diese Beziehung zwischen Mensch und Raum, ist eine schöne und zugleich schwierige Idee. Gespeist von Vorstellungen, Werten und Grenzen, entstehen daraus sichtbare und unsichtbare Konstrukte auf wackligen Beinen. Kommen dann noch Emotionen ins Spiel, zeigt sich schnell die Zerbrechlichkeit der Idee Heimat. Die «Heimat-Trilogie» zeigt in den Kurzfilmen «Pünt», «Maiensäss» und «Paxmal» drei verschiedene Blickwinkel auf die Idee «Heimat» in der Schweiz.

Um ein möglichst breites Bild von Emotionen zu schaffen, unterscheiden sich die Filme in Stil, Aufbau sowie in der Zurschaustellung der «Heimat» klar voneinander. Allen gemeinsam sind die skurrilen Figuren und Situationen, ein gewisser Hang zum Exzess und eine zugleich wohlwollende wie auch kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft und Schweizer Eigenheiten. Der schwarzhumorige «Pünt», der dramatisch-komische «Maiensäss» oder die versöhnliche Schlussnote «Paxmal» – sie alle funktionieren als eigenständige Filme, doch ihre volle Wirkung entfalten sie erst in ihrer Einheit als Trilogie.

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